21.03.2014 17:00 Uhr Informationen
Name:Marcel Miebach
Anschrift:Dehmer Heide 1a
32549 Bad Oeynhausen
E-Post:marcel_miebach@gmx.de
17.08.2014 20:45 Uhr SIMSme einsatzbereit

Direkt am Folgetag habe ich eine Antwort von den App-Machern erhalten. Ob sie tatsächlich eine direkte, persönliche Antwort auf meine Anfrage oder ob es eher eine allgemeinere Nachricht war kann ich nicht ganz beurteilen. Gegebenenfalls ein Mittelding, was ja auch bereits positiv zu betrachten ist. Grundsätzlich wiesen die Mitarbeiter auf eine Aktualisierung der Applikation hin. Die neue Version habe bereits den Selbstzerstörungsmechanismus eingebaut/freigeschaltet. Der in der Nachricht angesprochene Menüpunkt für In-App-Käufe existiert auf der Androidversion scheinbar nicht. Die Selbstzerstörfunktion war aber dann tatsächlich bereits freigeschaltet.

Meiner Frau hat es wenig gebracht. Interessanterweise kam nun keine Nachricht mehr, dass die Rufnummer bereits vergeben sei. Eine Anmeldung innerhalb der App war aber nicht möglich, da eine "Ups"-Seite angezeigt wurde mit dem Hinweis, dass auf dem Pfeil in der linken oberen Ecke die App neugestartet werde und man es noch einmal versuchen solle.

Ein tatsächlicher Neustart wird dadurch jedoch nicht ausgelöst. Es wird nur noch einmal die Anmeldemaske angezeigt, die wieder zu der Fehlerseite führt. Ärgerlich... aber immerhin war meine Frau durch diese Geschichte im System vermerkt und in meiner Kontaktliste sichtbar.

Nach einer weiteren App-Aktualisierung und einer heutigen Neuinstallation der App (+ Neuregistrierung natürlich), kam - nach einem erneuten, zum Glück ignorierbaren, internen Fehler - endlich der Inhalt der Anwendung zum Vorschein. Direkt schreiben konnte ich für ca. 5 Minuten aber noch nicht. Scheinbar war auf den Servern noch das alte Konto meiner Frau vermerkt, was zu ein paar Fehlerhinweisen führte. (Konto/Rufnummer sei nicht bekannt/vergeben)

Temporär war dann der Name meiner Frau doppelt, bzw. mit "null" angegeben. Danach hatte es sich eingespielt.

Nach diesen Startschwierigkeiten ist die App aber nun einsatzbereit. Nachrichten und Bilder verschicken funktioniert. Seltsamerweise steht bei mir jedoch bei einem ersten Test, dass das versendete Bild nicht übertragen konnte - meine Frau dagegen hatte es in der Zeit zweimal empfangen. Möglicherweise immer noch ein Serverproblem - welche übrigens laut der einen Antwort aufgestockt wurden. Ein kleines weiteres Problem existiert scheinbar bei den Selbstzerstörungsnachrichten. Werden diese scharf geschaltet, sind sie sofort verloren sollte man aus Versehen die Zurücktaste drücken. Dann hilft es auch nichts, wenn man theoretisch noch 40 Sekunden Zeit gehabt hätte. Hierbei handelt es sich wohl eher um einen Fehler als um eine gewünschte Funktion. Vielleicht schreibe ich dies noch an die angegebene E-Post-Adresse. Auf meine weiteren zwei Nachrichten haben sie leider bisher nicht geantwortet. Bei dem Ansturm und dem Wochenende aber auch nicht allzu verwunderlich.

13.08.2014 22:30 Uhr Sicherheit bei der Deutschen Post?

Heute hat die Deutsche Post den Dienst/die App SIMSme herausgebracht. Damit soll eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung möglich sein. Der Dienst ist kostenlos und möchte ein Konkurrenz zu anderen Sofortnachrichtendiensten sein.

Ich selber nutze ja weder Facebook noch Whatsapp, doch diese App reizte mich dann doch. Bisher erscheint sie mir jedenfalls - laut den Angaben der Eigenwerbung - durchaus eine gute, sichere Kommunikationsmöglichkeit zu sein.

Ein Blick in den Play Store verheißt jedoch nichts Gutes: Etliche interne Fehler, Abstürze und fehlende SIMSme-Nachrichten, die einen Kode für die ersten 1 Million Nutzer kostenlose Selbstzerstörungsfunktion enthalten sollen.

Die unendlich vielen Rechte, die die App haben möchte akzeptiere ich zähneknirschend: Immerhin verspricht sie ja viel Sicherheit... -.-
Und immerhin soll man ja auch Bilder, Videos(?) usw. verschicken können und die Kontakte im Adressbuch - analog zu Whatsapp - automatisch durchforsten lassen können. Natürlich anonymisiert - wie die App verspricht.

Die Anmeldung/Registrierung erfolgt problemlos für meine Telefonnummer. Der Start der App verrät direkt einen internen Fehler. Weiter passiert nichts, ich kann trotzdem auf die Oberfläche zugreifen. Von einer Selbstzerstörungsfunktion oder einer erhaltenen SIMSme-Nachricht sehe ich jedoch nichts. Sollte ich um ca. 20 Uhr etwa schon zu spät dran sein? Daran zweifle ich dann doch, aber wer weiß...

Alleine hat man von so einer Anwendung natürlich nichts. Meine Frau erklärt sich bereit, ebenfalls das Programm zu installieren. Also schwupps, Play Store angeworfen - an dieser Stelle merke ich an, dass sowohl bei mir als auch bei meiner Frau hier der Fehler 941 auftauchte und wir die App-Daten des Play Stores schmerzlos löschen mussten, bevor wir die App herunterladen konnten - und die App geladen und installiert.

Hier trat nun doch ein Problem auf:

Die Telefonnummer xxx ist bereits bei SIMSme angemeldet. Möchtest du dich jetzt erneut mit dieser Nummer bei SIMSme anmelden?

Oha... was ist das denn? Datenlecks bzw. Identitätsdiebstahl bereits am Veröffentlichungstag? Nunja, wäre ja nicht das erste Mal. Im Dialog steht lediglich "Abbrechen" und "Anmelden" zur Verfügung. Ein Druck - egal worauf - ändert jedoch nichts. Erst nach etlichen Versuchen öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem ich eine Erneute Registrierung bestätigen kann.

Der Bestätigungskode per SMS trudelt in dem Moment ebenfalls ein. Mit dieser Meldung ergibt sich gleich das nächste Problem: Ein Druck auf "Weiter" führt zu einem internen Fehler 0088. Und ein Eingabefeld für den Kode der SMS gibt es ebenfalls nicht... Was ist hier los? Fehlt das Feld? Ist die Bildschirmgröße zu klein und wurde bei der Implementierung nicht berücksichtigt?

Inzwischen gehe ich davon aus, dass das Problem primär aufgrund überlasteter Post-Server zustande kommt. Mal kommt die Fehlermeldung extrem schnell, mal kommt sie später. Genauso im vorherigen Dialog mit dem Identifikationsfenster für die Telefonnummer. Zusätzlich gab es dann eine andere Fehlermeldung, die dann keine interne Fehlermeldung mehr verriet - hier vermute ich eher eine abgelaufene Sitzung für die Registrierung.

Seitdem komme ich über die Telefonnummerneingabe mit dem Hinweisfenster einer vorhandenen Registrierung nicht mehr hinweg. Das ist nun ungefähr eine Stunde her. Ich gehe von einem zu hohen Serverandrang am Abend aus. Hoffentlich bessert sich das bald. Eine E-Post an die Betreiber ist raus. Ich bin gespannt, ob sie sich zeitnah melden und ob eventuell sogar ein kostenloser Kode für die Selbstzerstörungsfunktion dabei rausfällt.

Nachtrag 23:05 Uhr:

Ich konnte inzwischen wieder zur Identifikationsseite vordringen. Nach einer gefühlten Ewigkeit änderte sich nun erneut das Verhalten. Statt des Fehlers 0088 wird nun "OK" angezeigt. Nicht mehr, nicht weniger. Nur eine hervorgehobene Schaltfläche mit den zwei Buchstaben drauf... Genau wie die Fehlermeldung muss ich auch diese zweimal drücken, damit ich erneut auf die Identifikationsseite gelange. Wer hat das Wort Weiter eigentlich nicht verstanden? ;-)

Nachtrag 23:10 Uhr:

Und nun - wie vorhin:

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es später erneut!

Vermutlich also wieder eine abgelaufene Sitzung.

13.07.2014 00:30 Uhr Java 8 unter Arch Linux

Eine lange Zeit seit meinem letzten Beitrag - und vieles ist Geschehen. Der Grund, weshalb ich nun einen Beitrag verfasse ist dagegen nahezu banal. Mich hat es seit einiger Zeit geärgert, dass immer noch kein Java 8 unter GNU/Linux verfügbar ist. Zumindest kein komplett "freies", sprich: keine IcedTea-Version, welche die OpenJDK 8-Referenzimplementierung ohne proprietäre Kodeblöcke generieren kann.

Heute habe ich es daher gewagt, mir den aktuellen IcedTea 3-Stand (1 = OpenJDK6, 2 = OpenJDK7, 3 = OpenJDK8) aus dem offiziellen Mercurial-Repositorium herunterzuladen und zu bauen.

Zu beachten:

Ich gehe davon aus, dass die 1.7.0 als Grundlage verwendet wird, um die 1.8.0er Quellen zu kompilieren.

Der Bauvorgang war tatsächlich sehr einfach. Ich benötigte aber noch die Pakete cpio und rhino um kompilieren zu können. Nach dem Herunterladen mit hg clone http://icedtea.classpath.org/hg/icedtea/ bin ich in das heruntergeladene Verzeichnis gewechselt, habe ./autogen.sh ausgeführt und dann mit ./configure und make das Bauen erfolgreich beenden können. Das Ergebnis konnte ich dann unter openjdk.build/jdk finden. Unter openjdk.build/jdk/bin befanden sich die ausführbaren javac- und java-Dateien. Ein schneller Test mit einer Lambda-Funktion zeigte, dass es funktioniert. Auch netbeans 8.0 scheint diese Version ohne Probleme verwenden zu können, wenn man das openjdk.build/jdk-Verzeichnis als Plattform angibt.

Auffällig: Die aktuelle Forgeversion (schlicht gesagt eine Erweiterung/Modifikation von Minecraft für weitere Mods) lässt sich damit nicht starten. Mit dem binären Oraclepaket dagegen schon... Eventuell stecken also doch noch einzelne Fehler in der Version?

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis aber zufrieden. Das JDK lässt sich in Version 8 verwenden. Weitere Probleme wird man sehen. Und irgendwann sollte sowieso eine offizielle/stabile Version herauskommen.

23.03.2014 18:45 Uhr Planet Explorers - erste Schritte

Nachdem ich mir nun die Vollversion angeschafft habe und von den recht wenigen Informationen, die es gibt, nicht gerade angetan bin, habe ich mich entschlossen, selbst eine kleine Einführung zu schreiben.

Man startet das Spiel neben der abgestürzten Rettungskapsel. Man erwacht und wird von einer weiteren Überlebenden angesprochen. Sie ist schwerer verletzt als es den Anschein hat und benötigt dringend ein Heilserum. Dieses muss man mit einem Skript für den eigenen Replikator und den dazu benötigten Zutaten herstellen. Das Skript befindet sich in einer Notfalltruhe, die halb verbuddelt hinterm Schiff liegt.

Um die Truhe auszubuddeln, benötigen wir eine Holzschaufel, für die wir bereits ein Skript bekommen haben. Es befindet sich in unserem Inventar(!). Wir müssen es mit einem Rechtsklick lernen und per 'Y' sehen wir den Replikator, wo wir in einer Liste unsere produzierbaren Güter anschauen können. Eine Holzschaufel benötigt Holz(!) und dieses beschaffen wir uns, indem wir unser im Inventar befindliches Messer ausrüsten (Rechtsklick) und damit dem ein oder anderen Baum auf die Pelle rücken (ebenfalls per Rechtsklick). Haben wir genug Holz, lässt sich im Replikator die Schaufel herstellen, ausrüsten und damit im Südwesten des Schiffes die halb vergrabene Truhe ausbuddeln.

Man merke: Im Gegensatz zu Minecraft müssen wir in Planet Explorers also Skripte verwenden um Gegenstände herstellen zu können.

Was weiterhin anzumerken ist: PE 0751 und PE 0752 läuft nicht mit catalyst-test 14.3-1. Nach einiger Zeit - manchmal bereits kurz nach dem Spielstart, manchmal fast garnicht/erst nach dem Bearbeiten von Holz, Pflanzen, o.ä. - bleibt bei mir das Spiel stehen. Zuerst das Bild. Der Ton läuft, die Maus lässt sich bewegen. Ein Wechsel aus oder gar das Beenden des Spiels funktioniert nicht. Beim ersten Tastendruck der Tastatur bleibt auch die Maus stehen. Der X-Server lässt sich nicht einfach neustarten (ALT+DRUCK+K), erst beim wirklichen Abwürgen des Systems (ALT+DRUCK+R E I S U B) lässt sich wieder etwas machen. Wirklich sehr unschön. Eine Fehlerbeschreibung findet sich hier: Pathea Bug #392

GNU/Linux Spiele
21.03.2014 15:55 Uhr Planet Explorers unter GNU/Linux

Eine starke Zusammenfassung des Versuchs, die Planet Explorers 0.72 Demo auf meinem System zum Laufen zu bringen...

Treiber xf86-video-ati (freier Treiber) -> OpenCL ist nur CPU möglich Einstellungen, Intro usw. problemlos möglich. Ladekreis stoppt bei 2% und das Spiel geht zurück zum Desktop. Log-Verzeichnis ist leer. Tatsächlich liegen Logs unter ~/.config/unity3d/... Ursache: Vermutlich der freie Treiber, der kein OpenCL unterstützt.

Installation von lib32-libcl bringt nichts.

catalyst-test-14.2-4-x86_64 aus dem AUR installiert. Damit stehen nun mehrere Einträge für OpenCL zur Verfügung. CPU-Start geht. 2% Ladekreis steht wieder kurz, setzt dann aber nach einem Bildschirmaufblinken (irgendwelche vorgeladenen Grafiken?) das Laden fort. Die 0.72 Demo-Version im Story-Modus führt zu permanenten Toden beim Spielstart. Ich befinde mich nicht in der Luft sondern auf der Erde... die Höhe ist es also nicht. Ich könnte statt OpenCL CPU auch den FX8350 8-Kern auswählen oder "Pitcairn". Ich wähle (nach einer Internetrecherche) den Pitcairn (meine 7870 GPU). Erneutes Starten führt immer noch zu endlosen Toden. Auffällig: Ich liege beim ersten Start immer etwas weiter vom weiblichen NSC entfernt, aber noch in Schiffsnähe. Wähle ich OK sterbe ich weiterhin immer und immer wieder. Wähle ich Abbrechen, lädt er erneut (eine neue Welt?) und ich liege unter dem NSC. Sterbe aber weiterhin.

Eine Installation von amdapp-sdk-2.9-1-x86_64 (AUR, benötigt amdapp-sdk-aparapi, ebenfalls AUR) bringt keine weiteren OpenCL-Einträge und behebt das Problem nicht. (Gegebenenfalls ließe sich nun auch ohne catalyst-test der OpenCL-CPU-Eintrag verwenden? Sollte ich mal testen...)

Ein Foreneintrag auf Pathea schlägt ein LC_ALL=C vor dem Spielstart vor. Bei ihm sei das (scheinbar linuxspezifische?) Problem damit verschwunden. Gesagt, getan. Resultat: Kein Sterben... aber ein Spielen ist auch unmöglich, denn nach dem Ladekreis folgt ein "System error". Eine IndexOutOfRangeException: Array index is out of range.Bild Wie ich bei genauerem Nachlesen des Beitrags erkenne, hat der Schreiber dasselbe Problem. Zum Glück lässt sich der Fehler einfach ignorieren...

Danach konnte ich das Spiel starten.

Der nächste Fehler fiel bei der Wasserhol-Queste auf.Bild Der Text im oberen Fenster war nicht lesbar... nunja, ein See/Meer/Ozean(?) war in Sichtweite... also los. :-)

Die Bäume, die sich über tieferem Wasser befinden scheinen auch eine interessante Darstellung zu besitzen...Bild 1 Und das nicht nur in der weiten Ferne.Bild 2

GNU/Linux Spiele
30.07.2013 15:14 Uhr X³ unter GNU/Linux

Seit einiger Zeit ist es für GNU/Linux-Benutzer möglich, steam und einige Spiele der Plattform nativ zu verwenden. Sei die Offenheit von steam einmal dahingestellt, so stellt dies doch einen großen Fortschritt für die GNU/Linux-Gemeinschaft dar, da die zur Verfügung stehenden Spiele stark zunehmen und die Hersteller mit etwas Glück langsam die Kurve kriegen und mehr für unser Lieblingssystem produzieren.

Ich habe das Sommerangebot von steam angenommen und mir die X³-Reihe zugelegt. Das bedeutet ich habe die Spiele X³:Reunion, X³:Terran Conflict und X³:Albion Prelude erworben. Außerdem habe ich das kostenlos über steam erhältliche X³:Reunion Bonuspaket als Zusatzinhalt heruntergeladen.

Was mir dabei auffiel: Die ebenfalls - allerdings über egosoft - erhältlichen Bonus Pakete von X³:TC und X³:AP sind auf steam nicht vorhanden. Dummerweise handelt es sich bei den Paketen um nur auf Windows ausführbare Installationsdateien.

Nach ein wenig Internetrecherche und ein wenig Arbeit mit Kommandozeilenprogrammen wie diff, stellte ich zunächst folgendes fest:

Danach sollten die zusätzlichen Inhalte im Spiel zur Verfügung stehen. Außerdem sollte man nicht das Problem haben, dass der Spielstand mit einem *modifiziert* markiert wird. Dies sollte man testen, bevor man sich seine Speicherstände versaut... Gegebenenfalls hat man sonst einen Fehler bei der Paketinstallation gemacht.

Weitere Anmerkung:

Verwendete Dateien:

GNU/Linux Spiele